Mittwoch, 28. Juli 2010

Geschäftsbericht des Vorstands und Schlussworte


Aktionen, Sportliche Erfolge


06/09 Vereinsausflug nach Baden-Baden

07/09 Umzug vom Internationalen Zentrum in die Stadtmitte

08/09 Europameisterschaft Newcastle 2009

Zusage zur Ausrichtung der ZEIT DEBATTE Stuttgart 2010

09/09 Vergabe von Schlüsselqualifikations-Credits

10/09 stuttgartnacht 2009 mit vorab Presseartikel in Lift

11/09 Vereinsausflug nach Bad Wildbad

ZEIT DEBATTE Potsdam 2010

Break ins Halbfinale (HF)

12/09 Central Paris IV 2009
Break ins HF


Baden-Württembergische Meisterschaft Tübingen 2009

Break Einzelredner ins HF

Baden-Württembergischer Vizemeister 2009


Debatte im besetzten Hörsaal

Coaching von DIE NEUE 107.7


Weltmeisterschaft Antalya 2010

18. von 131 Teams (ESL)
Zweitbester deutscher Redner
Zweitbester Redner der Welt (EFL)
Vizeweltmeister (EFL) 2010


01/10 Neujahres- und Punk-Turnier Berlin 2010
Break Juror ins Punk-Turnier Finale (F)

ZEIT DEBATTE Stuttgart 2010

02/10 Jurierseminar in Wiesbaden

03/10 ZEIT DEBATTE Wien 2010
Break ins Viertelfinale (VF)
Break Einzelredner ins HF
Break Juror ins HF

04/10 Freundschaftsturnier Stuttgart 2010
Break ins F
Gewinner


Süddeutsche Meisterschaft München 2010

Break ins HF
Break Juror ins HF
Break Juror ins F
Süddeutsche Vizemeister 2010

Berlin IV 2010
Break ins F (ESL)

Showdebatte in Heidelberg

05/10 Oxford Womens‘ Open 2010

ZEIT DEBATTE Tübingen 2010

Break Einzelredner ins VF
Break Einzelredner ins VF
Break Juror ins VF

1. Stuttgarter Meisterschaft

Paris IV 2010

Break ins F

06/10 Deutsche Debattiermeisterschaft Münster 2010
Break ins VF

Studentenbesuch aus der University of Virginia

Vereinsausflug nach Bad Wildbad

07/10 DAPDI Rotterdam 2010
Break ins HF

Tilbury House Summer Open Köln 2010

Europameisterschaft Amsterdam 2010

24. von 88 Teams (ESL)
Viertbestes deutsches Team



Schlussworte

Liebe Mitglieder des Debattierclub Stuttgart,

wir blicken auf eine Saison der Superlative zurück. Im erfolgreichsten Jahr der Vereinsgeschichte konnten wir die Mitgliederzahl und das Vereinsvermögen fast verdoppeln. National können wir uns voller Stolz als Baden-Württembergischer und Süddeutscher Vizemeister bezeichnen; international als Finalist der Berlin und Paris IV, sowie als Vizeweltmeister (EFL). Eine Erfolgsserie, die ein großes Presseecho nach sich gezogen hat und für einen Paukenschlag in der Debattierszene gesorgt hat.

Wir sind froh, dass sich die kontinuierliche Arbeit ausgezahlt hat. Dazu beigetragen hat insbesondere die erhöhte Feedback- und Übungsqualität bei der wöchentlichen Debatte. Natürlich gehören auch die zusätzlichen Übungstermine am Dienstag dazu, das gezielte einladen gute Debattierdozenten auf unsere Ausflüge und nicht zuletzt der Paradigmenwechsel, dass Jurieren auf Turnieren uncool sei. Der Dank gebührt Andreas Lazar, der die wöchentlichen Übungen abgehalten und koordiniert hat. In seiner Rolle als Elder Statesman, der mittlerweile fast nur noch auf englischsprachigen Turnieren als Redner in ungemein positive Erscheinung tritt, hat er sich zu einer echten Stütze des Vereins entwickelt.

Auch als Turnierausrichter der ZEIT DEBATTE Stuttgart 2010 sind wir sehr erfolgreich gewesen. Die Reaktionen der anderen Clubs waren einstimmig positiv. Der Dachverband des Debattierens hat ausdrücklich die professionelle Qualität unserer Turnierausrichtung gelobt.
Das erworbene Wissen konnte wir zudem beim eintägigen Freundschaftsturnier Stuttgart 2010 verwenden. Auch hier haben sich alle teilnehmenden Clubs angetan vom Turnier geäußert und ihr Interesse bekundet, auch im nächsten Jahr teilzunehmen.
Diese Turniere wären ohne Florian Wilken, Isabel Spieth, Sonja Wolff, Igor Gilitschenski, Magdalena Wallkamm, Yara Molthan und vielen mehr nicht möglich gewesen. Vielen Dank für die unglaubliche Arbeit!

Was bleibt also zum Schluss zu sagen? Wir haben als Vorstand die Arbeit für den DCS sehr genossen. Obwohl es manchmal etwas mühsam war, konnten wir wertvolle Erfahrung sammeln und richtig viel bewegen. Es hat Spaß gemacht in diesem tollen Club mit so tollen Mitgliedern. Es war uns eine Ehre euer Vertrauen für ein Jahr genossen zu haben.

Für die Zukunft sind wir sehr zuversichtlich. Dem neuen Vorstand wünschen wir in diesem Sinne alles Gute.

Mit herzlichen Grüße,

Der Vorstand (Michael Saliba, Nils Haneklaus, Steffen Eberle)


Montag, 26. Juli 2010

Vereinsmeisterschaft

Liebe Debattierfreunde,

da die Regeln zur Stuttgarter Meisterschaft (wie auf der MV besprochen) leider noch nicht transparent bzw. verständlich genug dargestellt worden sind, gibt es hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

- Die Stuttgarter Meisterschaft (auch Vereinsmeisterschaft) richtet sich an alle Debattanten des DCS. Hierbei werden alle von der jeweiligen Person debattierten bzw. jurierten Debatten in einem Semester erfasst und eine Rangliste gebildet.

- Um gewertet zu werden, muss der Teilnehmer mind. 4 Debatten als Redner sowie mind. eine jurierte Debatte vorweisen. Bei weiteren 4,8,12...Debatten als Redner sind weitere 1,2,3... jurierte Debatten verpflichtend.

-Die Bestimmung des Meisterteams geschieht in Playoffs, in denen die sechs Punktbesten und die nächsten zwei Schnittbesten des Semesters im Masters-Cup-Format (2 gegen 2, alles zugelost) gegeneinander antreten.

- Die Playoffs werden voraussichtlich Mitte Oktober (in der ersten Vorlesungswoche) stattfinden.

Bei Bedarf können wir die aktuelle Punkteliste donnerstags aushängen bzw. Interessierten zuschicken!

Nils, Kai und Sven

Donnerstag, 22. Juli 2010

3 Turniere in 12 Tagen - Teil 3: EUDC 2010

Michael Saliba und Nils Haneklaus als Stuttgart A, Sven Hein und Andreas Lazar, der für den leider kurzfristig verhinderten Marc Pieper eingesprungen war, als Stuttgart B, und Lukas Becher als Juror waren vom 12. bis zum 17. Juli auf der Debattiereuropameisterschaft in Amsterdam, als Krönung und Abschluß des erfolgreichsten Jahres seit Bestehen unseres Vereins.

Am ersten Tag fand ein öffentlicher Vortrag in der schönen ehemaligen versteckten Kirche De Rode Hoed statt. Rod Rastan vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag berichtete Interessantes aus seiner täglichen Arbeit und vom vermeintlichen Gegensatz zwischen Frieden und Gerechtigkeit, im Anschluß stritten vier ehemalige Topdebattierer (Will Jones, Rob Honig, Isabelle Loewe und Yoni Cohen-Idov) in einer Showdebatte darum.

Am Dienstag und Mittwoch gab es jeweils vier Vorrunden, die die Organisatoren so effizient wie freundlich durchzogen. Unsere Teams kamen zu den interessanten Themen des ersten Tages, "THBT the EU should pursue new member states by removing all non-economic membership conditions, including political system and global location", "THBT schools should prioritise authority of the teacher over enjoyment of the pupil", "THW offer increased aid to developing world countries that encourage and accept large influxes of immigrants" und "THBT social disgust is a sufficient justification for censoring art" ein bißchen holprig, aber letztlich befriedigend ins Spiel und beendeten den Dienstag mit fünf (Stuttgart A) und sechs (Stuttgart B) Punkten, eine gute Ausgangsposition für den Sprung ins Viertelfinale.

Die Themen des Mittwochs waren nicht weniger herausfordernd: "THBT Bradley Manning should be pardoned if he is convicted of ‘communicating, transmitting and delivering national defence information to an unauthorised source’", "THW allow all women, and women only, to bear arms", "THW offer the Taliban power-sharing deals in exchance for acts of disarmament" und "THBT developing nations should distribute as a dividend to citizens all income derived from natural resource extraction". Während Nils und Michael jedoch die fünfte Runde gewinnen konnten, wurden Andreas und Sven unglücklich Letzte, da die Hauptjurorin ihres Raumes, Fiona Prowse, von ihren Nebenjuroren überstimmt wurde. So trudelte Stuttgart B in die Tiefen der Tabelle und geriet in die berüchtigte Abwärtsspirale. Stuttgart A aber konnte sich mit zwei zweiten Plätzen weiter gut behaupten und stand schließlich in einem Breakraum. Michael und Nils gaben aus der Eröffnenden Regierung alles, doch die anderen Teams bekamen die Debatte etwas besser zu fassen, und so verpaßten unsere Jungs den Einzug ins Viertelfinale hauchdünn. Sehr schade, da bereits ein dritter Platz gereicht hätte, und umso bedauerlicher, da zwischen dem dritten und vierten Platz nur ein Rednerpunkt Differenz bestand. Nach der ersten Enttäuschung konnten wir uns damit trösten, dass wir gute Chancen hatten und uns immer mehr dem Break bei den Euros und Worlds nähern.

Am Donnerstag, als wir unseren Freunden Sarah Jaglitz und Rafael Heinisch aus Greifswald im ESL-Viertel- und Halbfinale zujubelten, und am Freitag, als wir die Finals in der wunderschönen Westerkerk anschauten, die Ljubljana und King's Inns verdient gewannen, klärten sich die dunklen Wolken über unseren Köpfen. Nicht nur, weil die Debatten oft sehr inspirierend und lehrreich waren, weil Amsterdam so eine vielfältige und liebenswerte Stadt ist, und weil das Turnier so reibungslos und angenehm organisiert war, sondern auch, weil wir sehr stolz darauf sein können, was unser Club in nur einem Jahr erreicht hat: Nach unserem schwachen Abschneiden bei der letzten Euros in Newcastle sind wir nun Vize-Weltmeister (EFL), mehrfache nationale und internationale Finalisten, feste Breakkandidaten und nicht zuletzt eine tolle Truppe. Auf ein noch besseres 2010/2011!

Text: ACL

Mittwoch, 21. Juli 2010

3 Turniere in 12 Tagen – Teil 2: THSO 2010

Die nächste Etappe im Stuttgarter Debattiermarathon war also Köln, wo das alljährliche Tilbury House Summer Open (THSO) abgehalten wurde. Ein Turnier mit fünf Vorrunden, wovon drei am Freitag stattfanden. Für Nils Haneklaus und Michael Saliba also insgesamt vier Vorrunden an einem Tag, weil sie drei Stunden zuvor in der letzten Vorrunden von DAPDI 2010 in Rotterdam waren.

Für die meisten Teams war es ein Vorbereitungsturnier auf die Europameisterschaften. Das hatte zur Folge, dass manche Teams extrem eingespielt waren und nur noch am letzten Feinschliff gearbeitet haben. Andere Teams haben herumexperimentiert und neue Dinge ausprobiert, um für die Euros möglichst optimal eingespielt zu sein.

Ein ideales Turnier für Nils und Michael, um das DAPDI Material einzuüben. Manches davon, zum Beispiel der Versuch der eröffnenden Seite die Argumente durch tiefere Analyse wegzunehmen, misslang kläglich. Anderes, wie das konsequente Aufschreiben von relevanten POIs, die die eigene Seite nochmal in die Debatte bringen, gelang auf Anhieb. In Summe gab es also die zwangsläufigen Reibungsverlusten und das Stuttgarter Team breakte leider nicht.

Das Finale konnte Oxford A zum Thema „This House regrets the Euro“ in sehr beeindruckender Manier gewinnen.

Der DCS dankt den Kölnern für das hervorragende Turnier, insbesondere Bianca Sterly, die trotz der unglaublichen Hitze nie ihre gute Laune verlor.

Text: MS

3 Turniere in 12 Tagen – Teil 1: DAPDI 2010

Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich für den DCS. Vom 5. -17. Juli war ziemlich viel los. Zunächst gingen Nils Haneklaus und Michael Saliba vom 5.-9. Juli zu DAPDI 2010 (Dutch Anglo-Saxon Parliamentary Debating Institute) nach Rotterdam.

Was ist DAPDI? Eine Mischung aus Seminar und Turnier. Es findet alljährlich in Rotterdam statt und wurde den Stuttgartern von Leela Koenig (diesjährige Chefjurorin der Europameisterschaft) ans Herz gelegt, nachdem diese Michael und Andreas vor rund einem Monat im Paris IV Finale juriert hatte.
Die ersten drei Tage wurden die Teilnehmer in Gruppen unterteilt, die von absoluten Experten unterrichtet wurden. Nils war beim ehemaligen Weltmeister Gavin Illsley und Michael beim ehemaligen Vizeeuropameister Ben Jasper.

Zunächst wurde viel über Rollenverhalten in BP philosophiert. Dann ging es um gutes Argumentieren, Stellen und Beantworten von trickreichen POIs, die Behandlung offener Themen (e.g. „This house thinks feminism has failed“) und stilistischer Feinheiten während der Rede. Das ganze wurde immer an konkreten Debatten eingeübt, die dann ausführlich von der ganzen Gruppe analysiert wurden.

Außerdem gab es eine Reihe von Unterrichtseinheiten zu typischen Debattenthemenkomplexen, wie International Relations, State Rights, Minorities and Majorities, Africa and Colonialism, sowie Bioethik in der Medizin. Auch hier wurde aus dem Nähkästchen geplaudert, also immer im Kontext möglicher Debatten.

Abends gab es immer ein ausführliches Abendessen und u.a. die Halbfinals der Fußball-Europameisterschaft. Die Stadt stand Kopf beim Sieg der Holländer gegen Uruguay und war vollkommen in orange eingehüllt. Bei der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft hielt sich die Trauer in Grenzen und die Holländer bewiesen erstaunliche Kenntnisse in deutscher Gesangskunst („Schade Deutschland, alles ist vorbei“) .

Von Donnerstag auf Freitag durften Nils und Michael dann in einem Turnier mit fünf Vorrunden das Erlernte in die Tat umzusetzen. Die Trainer wurden zu Juroren und haben ausführliches Verbessrungsfeedback gegeben, um die Teams optimal auf die Europameisterschaften vorzubereiten.
Dort konnten Nils und Michael in das Halbfinale breaken! Doch unglücklicherweise mussten sie auf die Teilnahme verzichten. Denn am selben Tag waren sie bereits für das Tilbury House Summer Open 2010 (THSO2010) in Köln gemeldet. Angemeldet ist angemeldet und so mussten die beiden mit einem weinenden Auge die knapp dreistündige Fahrt auf sich nehmen. Kurios dabei war, dass das nachrückende Team schließlich das ganz Turnier gewann.

Was hat DAPDI gebracht? Sehr viel, da einerseits Experten als Trainer dort waren und andererseits die Gruppen zumeist aus sehr starken Einzelrednern bestanden. Es kommt selten genug vor, dass Theorie im Debattieren behandelt wird und es ist ein wenig wie eine neue Sprache lernen: Nur durch imitieren, schafft man es nicht gut zu werden. Erst mit Theorie und Grammatikschulung, also Dingen, die einem während der Debatte verborgen bleiben, kann man auf ein wirklich gutes Niveau kommen. Das sind wichtige Impulse für die zukünftigen Trainings in Stuttgart und die Erkenntnis, dass DAPDI 2011 eine fette Markierung im Kalender verdient.

Text: MS

Oxford Womens‘ Open 2010

Anfang Mai wurde das Oxford Womens‘ Open 2010 ausgerichtet. Ein reines Frauenturnier, das auf die schlechte Frauenquote im Debattieren aufmerksam machen soll. Dies ist nicht nur ein Problem im internationalen, sondern auch im deutschsprachigen Debattieren. Deshalb hat die Tübinger Streitkultur auch in der letztjährige Baden-Württembergische Meisterschaft nur mixed Teams erlaubt (also keine reinen Männer- bzw. Frauen-Teams). Eine erfolgreiche Aktion wie wir finden und die in Zukunft ruhig Schule machen darf.
Ein reines Frauenturnier bedeutet wiederum nicht, dass alle Juroren weiblich sein müssen. Da Michael Saliba aus privaten Gründen genau zu diesem Zeitpunkt in Oxford war, hat er es sich nicht nehmen lassen als Juror teilzunehmen.

Die Oxford Debating Union ist an sich schon sehr beeindruckend, da dort viele Größen der heutigen englischen Politik ihren Redestil geschärft haben. Die Gebäude gehören dem Debattierclub und beinhalten eine Bar, Bibliothek und einen Finalraum, der dem britischen Unterhaus nachempfunden ist. Die Rednerpults sollen auch wirklich einmal im britischen Unterhaus gestanden haben und wurden von Winston Churchill der Oxford Debating Union vermacht.

Bei so einer stolzen Geschichte war es dann auch nicht verwunderlich, dass der Jurierpool der Oxford Womens‘ Open 2010 extrem hochkarätig besetzt war. Amtierende und ehemalige Europa- und Weltmeister haben für eine enorm hohe Jurierqualität gesorgt, die es in dieser Form nur ganz selten auf anderen Turnieren gibt. Dadurch konnten die Teilnehmerinnen enorm profitieren und auch als Nebenjuror war es unheimlich hilfreich zu sehen, wie die weltbesten Redner Debatten lesen und feedbacken.
Im Finale konnte sich schließlich Cambridge durchsetzen.

Die Themen:
Runde 1 - THW only imprison criminals who pose a physical threat to society.
Runde 2 - THW allow parents to set up and run schools.
Runde 3 - THW actively seek and deport illegal immigrants.
Runde 4 - THW allow minors to have sex change operations.
Runde 5 - THW fund opposition movements in countries ruled by tyrannical regimes.
Finale - THBT Catholics should elect the Pope.

Text: MS

Neujahres- und Punk-Turnier in der Hauptstadt

Der DCS war auch am Jahresanfang hochaktiv. So wurden Michael Saliba und Nils Haneklaus von der Berlin Debating Union zu ihrem alljährlichen Neujahresturnier eingeladen. Eine große Ehre, da nur die besten Teams Deutschlands eingeladen werden zu diesem Event der Extraklasse.
Nach einer kräftezehrenden WM mussten unsere Jungs gegen die besten Teams Deutschlands antreten. Das hat auch in den ersten Vorrunden gut funktioniert und sie konnten viele deutsche Top-Redner ausstechen. Doch den direkten Break in die Endrunde konnten nur vier Teams erreichen und dafür hat es leider nicht gereicht. In einem erstklassigen Finale setzte sich schließlich Kassel zum Thema “Dieses Haus glaubt lebenslang Verurteilte sollten alternativ die Todesstrafe wählen dürfen“, durch. Glückwunsch an die Sieger!


Die Berliner haben gleich anschließend (also am Samstag und Sonntag) ein Punk-Turnier angeschlossen, also ein Turnier bei dem man mit Isomatte und Schlafsack bei den Mitgliedern der BDU untergekommen ist.
Ein sehr cleverer Schachzug, den dadurch konnten die Teilnehmer des Neujahresturnier als Juroren für das Punk-Turnier verwendet werden, in unserem Fall Michael und Nils. Als Teams für Stuttgart gingen Bert Helbig und Florian Wilken (Stuttgart Eigenzeit), sowie Steffen Eberle und Michael Neumann-Graham (Stuttgart Raumkrümmung) an den Start.
Für Bert war es das erste Turnier überhaupt und er ist mit Florian zusammen haarscharf am Break vorbeigeschrammt. Glückwunsch zu dieser beachtlichen Leistung beim ersten Turnier. Bei den Juroren konnte Michael breaken, der es anschließend sogar bis ins Finale geschafft hat. Für sein erstes Turnier als Juror eine tolle Leistung. Die Stuttgarter hat das nicht zu sehr überrascht; Michaels Jurierfähigkeiten sind in Stuttgart wohlbekannt und geschätzt.
Das Finale konnte schließlich die Hanse Debating Bremen für sich entscheiden zum Thema “Dieses Haus würde es Reedereien erlauben zur Piratenabwehr schweres ballistisches Geschütz zu installieren”.

Vielen Dank an die BDU für zwei tolle Turniere!

Text: NH