29. März 2011

Stuttgart bester deutschsprachiger Club der Welt

Der Debattierclub Stuttgart e.V. ist zur Zeit der beste VDCH-Club auf der Weltrangliste der World Debating Website. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg!

Rang VDCH
weltweit
InstitutionLandPunkte
1 115 Stuttgart Deutschland 66
2136 Greifswald Deutschland 51
3163 Berlin Deutschland 41
4 191 Bremen (JUB) Deutschland 32
5 198 Köln Deutschland 29
6 204 München
Deutschland 27
7 206 Bonn Deutschland 27
8 217 Potsdam Deutschland 24
9 225 St. Gallen Schweiz 22
10 226 Wien (DKW)
Österreich 22
11 247 Berlin (HSG) Deutschland 15
12 250 Mainz Deutschland 14
13 265 Halle Deutschland 13
14 290 Münster Deutschland 11

28. März 2011

Oxford Debater of the Year

Michael Saliba, unser ehemaliger Vereinspräsident, der zur Zeit in Oxford promoviert, hat in das Finale des "Debater of the Year"-Wettbewerbs der Oxford Union am 27. Februar gebreakt. Der Wettbewerb wird von Richard W. B. Norton, 8. Baron Grantley mit einem Preis von 900 britischen Pfund für den Gewinner gesponsert und auch juriert. Für den Break mußten die Finalisten, darunter Joanna Farmer, Garikai Nyaruwata und Ben Woolgar, in mehreren Vorrunden Punkte sammeln. Im Finale wurde jede einzelne Rednerposition zugelost, und die Rednerinnen und Redner mußten sich alleine vorbereiten.

Da Michael gleichzeitig im ESL-Finale des Manchester IV 2011 stand, konnte er leider nicht am Finale des Wettbewerbs teilnehmen. Sieger wurde Garikai Nyaruwata.

14. März 2011

ZEIT DEBATTE Stuttgart 2011

Die Gewinner: Nicolas Friebe, Katharina Wagner und David Lamouroux (von links)
Nicolas Friebe und David Lamouroux als "Die Sympathieträger" aus Göttingen haben das Finale der ZEIT DEBATTE Stuttgart 2011 vom 11. - 13. März gewonnen. Sie setzten sich vor gut 200 Zuschauern im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses zum Thema "Dieses Haus würde die Sicherungsverwahrung abschaffen" aus der Schließenden Opposition gegen Teams aus Dresden (Eröffnende Regierung, Katharina Wagner und Alexander Labinsky), Berlin (Eröffnende Opposition, Hien Do Thi Tam und Kai Dittmann) und Duisburg (Schließende Regierung, Jörn Hahn und Julian Schneider) durch. Katharina Wagner wurde von einer Ehrenjury um die Kanzlerin der Universität Stuttgart, Dr. Bettina Buhlmann, zur besten Rednerin des Finales gewählt.

Das erste Stuttgarter Gesicht, das die über 100 Teilnehmer aus Aachen, Berlin, Bonn, Braunschweig, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Greifswald, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Ilmenau, Ingolstadt, Karlsruhe, Kiel, Mainz, Marburg, München, Münster, Potsdam, Salzburg, St. Gallen, Tübingen und Zürich bei Ankunft am Freitag Nachmittag in der für ihren Komfort, ihr Essen und nicht zuletzt ihre Aussicht vielgerühmten und auch diesmal nicht enttäuschenden Jugendherberge Stuttgart sahen, war das bekannte von Andreas Lazar, der den Rednerinnen und Rednern, Jurorinnen und Juroren ihre Zimmer zuwies und eine Teilnehmertüte mit Gaben von den Sponsoren wie etwa eine Dose Red Bull in die Hände drückte. Derart versorgt und gestärkt, ging es zu einem kurzen Spaziergang den Berg hinunter zur Technischen Oberschule, in der alle Vorrunden und das Halbfinale stattfinden sollten.

Dort begrüßten nimmermüde und stets freundliche Organisatoren wie Yvonne Flack und Alexey Abel die berüchtigt bodenlos hungrige und durstige Debattiertruppe mit Kaffee, Tee und Leckereien, bevor unser Vereinspräsident und Cheforganisator Nils Haneklaus das Turnier offiziell eröffnete und den Chefjuroren Dessislava Kirova aus Berlin, Daniel Grotzky aus Zürich, Rafael Heinisch aus Greifswald und Igor Gilitschenski aus Stuttgart das Wort übergab. Igor führte effizient durch eine kurze Regel-, Rede- und Jurierschulung und blendete dann das vom unsichtbar, aber unverzichtbar im Hintergrund wirkenden Sven Moritz Hein erstellte Tab mit neun Räumen ein, die nach früheren Teamnamen unseres Clubs wie "Stuttgart Triaden", "Stuttgart Sagittarius A*" oder "Lokomotive Stuttgart" benannt waren. Das Thema der ersten Runde lautete "Dieses Haus glaubt, dass teure medizinische Behandlungen ab einem bestimmten Alter nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden sollten", und während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in den Fluren und auf den Treppen der Schule auf ihre Debatten vorbereiteten, wuselten die guten Geister des Debattierclubs Stuttgart von Raum zu Raum, um sie auf eine Stunde Redeschlacht vorzubereiten.

Wladislaw Jachtchenkow (vorne) und Markus Dankerl aus München bereiten sich auf eine Debatte vor
Nach den Debatten ging es zurück zur Jugendherberge fürs Abendessen und danach in kleineren Gruppen zu einer Kneipentour in die Stadt, bei der die Teilnehmer die Vielfalt von Stuttgarts Ausgehszene erkunden konnten, von Schicki-Micki bis nur Micki, für unsere Verhältnisse also geradezu urig ...

Ein noch ungegessenes Brötchen am Samstag
Am nächsten, sonnigen Morgen, der für Debattierturniere untypisch milde offiziell erst um halb zehn Uhr begann, warteten die gut gelaunten Debattiererinnen und Debattierer gespannt auf die nächsten herausfordernden Themen, die dann wie folgt lauteten: "Dieses Haus würde Kraftstoffe auf Basis von Nahrungsmitteln international ächten" und "Dieses Haus würde Konzentrationslager für Besucher sperren, außer für ehemalige Opfer und deren Angehörige". Danach gab es liebevoll handgeschmierte Brötchen für alle und gute Gespräche mit alten und neuen Freunden, bevor es in den Endspurt mit den letzten zwei Vorrunden zu den Themen "Dieses Haus glaubt, die naturwissenschaftliche Forschung wird in Zukunft mehr Schaden als Nutzen bringen" und "Dieses Haus glaubt, die EU sollte den Opfern von autoritären Regimen, mit denen sie Handel getrieben hat, eine Entschädigung zahlen" ging. Reichlich Shots versüßten den Weg zurück zur Jugendherberge, und nach dem Abendessen ging es in den Club "Stereo", wo lange gefeiert und der Break verkündet wurde, den zwei Teams aus München und je eins aus Göttingen, Dresden, Bonn, Potsdam, Berlin und Duisburg geschafft hatten. Beste Rednerin wurde die Münchnerin Almut Graebsch, gefolgt von ihren drei Clubkollegen und David Lamouroux. "Last Team Standing" wurden die "BWLer" aus Kiel, Aleksander Markovic und Matthias Morrkopf, die am nächsten Tag stolz auf fast sieben Uhr morgens datierte Döner- und Taxibelege präsentieren konnten.

Aleksander Markovic (links) und Matthias Morrkopf freuen sich über die Preise für das Last Team Standing
Der Sonntag begann entsprechend für viele mit Augenringen und heiseren Stimmen, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Die von Andreas Lazar und Patrick Ehmann aus Berlin geleiteten Halbfinals zum Thema "Dieses Haus würde Familien nicht abschieben, wenn deren Kinder gute Noten haben" waren von sehr hoher Qualität und wurden von den Zuschauern enthusiastisch begleitet.

Das Finale im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses
Leider konnten es nicht alle Teams ins Finale im Rathaus schaffen, das von Yara Molthan und Matthias Steinert gekonnt und charmant moderiert wurde. Nach der Verkündung der Finalisten und des Themas sprachen die Ehrengäste Dr. Bettina Buhlmann, Rezzo Schlauch, ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär, und Julian Hans, Chefredakteur von ZEIT CAMPUS, warme Grußworte, bevor die Moderatoren und Jan Lüken, Präsident des Dachverbandes des deutschsprachigen Debattierens VDCH, die Regeln und die Anziehungskraft des Debattierens und des dazugehörigen Lebensstils erklärten. Dann begann das spannende, von den Chefjuroren sowie Max Fritz aus Mainz bewertete Finale, in dem eine Vielzahl von sehr guten Argumenten und Strategien zu bewundern war, wobei am Ende Göttingen die Nase knapp vorn hatte. Nach einem von einem Improvisationstheater witzig ausgefüllten Intermezzo ehrten die Chef- und die Ehrenjuroren (Dr. Buhlmann, Herr Hans, Prof. Uta Kutter, Direktorin der Akademie für gesprochenes Wort, Herr Schlauch, Werner Schretzmeier, Leiter des Theaterhauses Stuttgart, Ute Vogt, Mitglied des Bundestages, und Michael Saliba, ehemaliger Präsident des Debattierclubs Stuttgart e.V.) die Sieger und würdigten die talentierten Teilnehmer, und die Teilnehmer wiederum würdigten die Organisatoren und Helfer unseres Clubs mit stehenden Ovationen. So endete eine tolle ZEIT DEBATTE Stuttgart 2011, und wir danken allen Beteiligten für ein wunderbares Wochenende!

Einige Organisatoren und Helfer des Debattierclubs Stuttgart e.V.

7. März 2011

Nottingham Open 2011

Tom Hebel und Andreas Lazar sind am 5. und 6. März unter dem schlichten Teamnamen „Stuttgart“ beim Nottingham Open 2011 in England angetreten. Die sonst weltbekannte deutsche Kreativität ließ uns im Stich, so dass wir gegen Teams mit Namen wie „LSE – Libyan School of Economics“ oder „We Are Here To Steal Your Jobs“ kämpfen mussten.

Der Flughafen Stuttgart am sehr frühen Morgen
Die Schilderung der Reise fällt einseitig aus, da Andreas einen anderen Flug nahm. Die Größe des Stuttgarter Flughafens war ein erfreulicher Beginn meiner Reise nach Nottingham, da die Findung des richtigen Gates lediglich 30 Sekunden benötigte: „Nach dem Ausgang rechts“, riet mir die Dame, die mein Gepäck auf gefährliche Wasserflaschen und Seife inspizierte. Allerdings verzögerte sich der Abflug wegen technischer Probleme, so dass ich meinen Anschlussflug am Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafen verpasste. Am Serviceschalter „32A“ traf ich dort zwei reizende Damen aus Deutschland, die denselben Flug verpasst hatten, jedoch nicht wegen technischer Probleme, sondern weil die originelle Beschilderung in Paris zu einem ungewollten Spaziergang von Terminal 2D zu Terminal 2E von über einer Stunde geführte hatte. Die eine Dame – eine gebürtige Frankfurterin – die viel von französischer Kultur zu verstehen schien, informierte mich, dass die verwirrende Beschilderung und das labyrinthische Gebäude des Terminals 2 eigentlich typisch französisch seien: „Hauptsache, es sieht gut aus“. Die Architektur des Flughafens war tatsächlich ein Augenschmaus ...

Glatter lief es dann in England, da es dort ein praktisches Busnetz gibt, das Fahrten zu erschwinglichen Preisen zwischen den meisten Großstädten anbietet. Erstaunlich war die Hilfsbereitschaft der Engländer: Als ich mich zuerst verfahren hatte und an der falschen Uni gelandet war (Nottingham hat zwei), erklärte mir eine nette Inderin, wie man am Besten zum Treffpunkt kommt. Das war nicht alles: Sie fuhr sogar ein Stück mit mir mit, damit ich die Bushaltestelle nicht verpasste. Nach Ankunft am Freitagabend genossen die Frühankömmlinge zum Turnier ein kühles Bier mit den Orga-Zuständigen in einem der Innenstadt-Pubs Nottinghams, bevor uns Schlafplätze zugeteilt wurden und wir uns auf den Weg ins Bett machten. Ich hatte Glück, denn ich durfte auf Sofakissen schlafen und nicht wie zwei meiner kurz davor im Pub getroffenen Bekannten aus London auf dem nackten Fußboden.

Am nächsten Morgen fing nach einstündiger Verspätung die Einführungsveranstaltung an. Andreas und ich begrüßten einander verschlafen, und wir nahmen unsere Plätze ein. Das Turnier bestand aus fünf Vorrunden, einem Halbfinale und einem Finale. In den letzten zwei Vorrunden gab es kein Feedback, damit nicht von vornherein klar war, wer weiterkommt. Es gab insgesamt 88 Redner in 44 Teams, wobei wir als einziges internationales Team für lau mitmachen durften. Nach einer Begrüßungsrede eines jungen Herren in einem Dicke-Frau-Kostüm und Makeup, das dem der Damen aus dem Stuttgarter Bohnenviertel glich, erhielten wir die erste Motion: „As the parent of a child with sufficient talent, this house would not let them become a child star“. Da weder Andreas noch ich Kinder haben, die wir willentlich als unsere anerkennen, basierten unsere Reden auf uninformierten Vermutungen. Wir nahmen den dritten Platz ein, auch weil wir von Vignesh Ashok und Sayeqa Islam unbarmherzig, aber sehr beeindruckend auseinandergenommen wurden. Die anderen zwei Debatten vor dem Mittagessen waren im Schnitt genauso erfolgreich. Die Motions lauteten jeweils „This house would fund opposition parties participating in unfair elections“ und „This house believes that the depiction of sex and sexuality by female RnB artists, such as Rihanna, is empowering“. Zur letzteren Motion ist anzumerken, dass sowohl Andreas als auch ich guten Musikgeschmack bewiesen, denn wir konnten lediglich Rihanna und Beyoncé als RnB-Sängerinnen nennen, wovon eine bereits im Thema angegeben war.

Die Teilnehmer warten auf das nächste Thema
Das Mittagessen war unterhaltsam, vor allem deshalb, weil es keine richtige Mahlzeit war: Ein „Meal Deal“ im Uniladen, in dem wir uns mit Essbarem eindeckten, bestand aus einem Sandwich, einer kleinen Tüte „crisps“ und einem kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränk. Nach dieser Pferdedosis Kohlenhydrate und Zucker waren wir bereit für die letzten zwei Runden, die jeweils mit den Motions „This house would not pay benefits to people who will not leave areas where economic development is unlikely“ und „This house would apply the prohibition on entrapment to journalists“ versehen waren. Zu letzterem Thema ist hinzuzufügen, dass es sich hierbei um „entrapment“ im Sinne vom Provozieren von Straftaten (normalerweise durch die Polizei) handelt und im Kontext der polarisierenden Aussagen des britischen Politikers Vince Cable im Dezember 2010 zu verstehen ist. Wir nahmen jeweils den zweiten und, etwas unglücklich, den vierten Platz ein.

Nach fünf Debatten war es angemessen, ausgiebig von diversen Benebelungsgetränken zu kosten, was am Samstagabend auf Kosten des nottinghamschen Debattierclubs geschah. Für diese Absch(l)ussfeier war die obere Etage desselben Pubs wie am Freitagabend angemietet worden. Eine weitere angenehme Überraschung war das warme Buffet, das zwar wenig Gemüse anbot, dafür aber umso mehr frisch gebratenes Fleisch. Eine Schlange war schnell geformt – die Briten sagen von sich, dass sie zwei Dinge besonders gut können: „moaning and queueing“ – die jedoch schnell zu einem eigenen Wettbewerb ausartete: es schien das Ziel zu sein, einen möglichst hohen Turm aus Essbarem auf seinen Teller zu häufen, so dass man später nicht ein zweites Mal Schlange stehen musste. Dieses zweite Mal kam tatsächlich nicht, denn das Essen war weg, bevor die letzten Debattierer zum Buffet gelangen konnten.

Nach einer turbulenten Nacht war es soweit: Der große Tag des Finales war da. Nach einem Frühstück, das aus einem „sausage roll“ und einer Banane bestand, machte ich mich mit meinem Schlafplatzanbieter auf den Weg zur Uni. Die University of Nottingham hat fünf Campus, wobei der größte (wo auch die Debatten stattfanden) laut Wikipedia 1,3 Quadratkilometer einnimmt, inklusive eigenem See. Er ist so groß, dass er eine eigene Buslinie hat, die eine Stunde braucht, um ihn zu umrunden. Zwar ist das Gelände meiner eigenen Uni Hohenheim zweifelsohne noch größer (die Institution ist als weltführende Agraruni größter Landbesitzer im Raum Stuttgart), dafür befinden sich in Nottingham vermutlich weniger Rinder auf dem Universitätsgelände. Nach der Verkündung der Motion des Halbfinales teilte sich die Gruppe der Zuschauer in zwei, um jeweils einer der Debatten beizuwohnen. Das Thema lautete „This house believes Edward Woollard should be completely exonerated“. Es bezieht sich auf einen britischen Schüler, der während der Proteste gegen die Anhebung der Studiengebühren in Großbritanien einen leeren Feuerlöscher aus sieben Stockwerken Höhe in eine Menschenmenge warf und dafür zwei Jahre und acht Monate Gefängnis erhielt. Schließlich hieß die Motion des Finales „This house believes nationalism should not be given a voice in political discourse in the UK“. Bei der Siegerehrung wurde klar, dass keiner gegen Sam Block, der mit fast 85 Punkten pro Rede als bester Redner gekürt wurde, und Jack Gamble ankommen konnte: Sie gewannen als Team "More On That Story Later" das Turnier.

Zum Schluss möchte ich mich herzlich beim Organisationsteam bedanken, das ein hervorragendes Turnier organisiert hat, so dass selbst viele alte Debattierhasen sagten, es sei das beste Nottingham Open überhaupt gewesen. Auf ein baldiges Wiedersehen!

Text: Tom Hebel

4. März 2011

ZEIT DEBATTE Stuttgart

Unter dem Motto "Schlichten war gestern!" lädt der Debattierclub Stuttgart vom 11.-13. März zur
ZEIT DEBATTE Stuttgart 2011
Alle weiteren Informationen unter
http://zeitdebattestuttgart2011.wordpress.com